

Es gibt viele verschiedene Arten von Englischtests, aber in Japan sind vor allem TOEIC und IELTS bekannt. TOEIC wird häufig im Berufsleben eingesetzt, etwa bei der Jobsuche oder bei Beförderungen, während IELTS oft für ein Auslandsstudium, die Auswanderung oder Visumanträge verpflichtend ist.
Auf den ersten Blick scheinen beide Tests „die Hörfähigkeit zu prüfen“, doch tatsächlich unterscheiden sich Aufgabenformat, Inhalt und die geforderten Fähigkeiten erheblich. Selbst Personen mit einer hohen TOEIC-Punktzahl haben beim IELTS Listening nicht selten Schwierigkeiten.
In diesem Artikel vergleichen wir die Unterschiede zwischen TOEIC Listening und IELTS Listening im Detail und erklären, wie sich IELTS-Kandidaten entsprechend vorbereiten sollten.
TOEIC Listening und IELTS Listening sind beide Tests, bei denen man „mit dem Ohr hört und antwortet“, unterscheiden sich jedoch stark in Aufbau und Antwortformat.
Zusammengefasst: TOEIC ist ein Test, bei dem man aus kurzen Gesprächen „auswählt“, IELTS ein Test, bei dem man lange Gespräche oder Vorlesungen „hört und aufschreibt“.
Der Unterschied auf den Punkt gebracht: TOEIC ist „leicht verständliches Testenglisch“, IELTS ist „reales Alltags- und Wissenschaftsenglisch“. Besonders bei IELTS muss man sich an die Vielfalt der Akzente und das Sprechtempo gewöhnen.
Zusammengefasst: TOEIC deckt „geschäftliche Alltagssituationen“ ab, während IELTS „umfassende Hörfähigkeiten für das Leben und Studium im Ausland“ erfordert – daher ist der Schwierigkeitsgrad bei IELTS tendenziell höher.
Der große Unterschied: TOEIC ist ein Test, bei dem man „auswählt und antwortet“, IELTS ein Test, bei dem man „schreibt und antwortet“. Deshalb werden bei IELTS neben der Hörfähigkeit auch Rechtschreibung, Notizfähigkeit und Konzentration geprüft.
Der Punkt: Bei TOEIC stehen „das Auswendiglernen von Mustern und die Gewöhnung an Multiple-Choice-Fragen“ im Mittelpunkt, während bei IELTS „die praktische Fähigkeit, vielfältiges Englisch zu hören und aufzuschreiben“ gefragt ist.
TOEIC Listening und IELTS Listening sind beide Tests zur Messung der Englischkenntnisse, doch die geforderten Fähigkeiten und die Ausrichtung unterscheiden sich stark.
Selbst Personen mit einer hohen TOEIC-Punktzahl können beim IELTS Listening auf eine neue Hürde stoßen. Bei der IELTS-Vorbereitung ist es wichtig, nicht nur „die Hörfähigkeit“, sondern auch „die Fähigkeit zum Mitschreiben“, „die Gewöhnung an vielfältige Akzente“ und „praktische Konzentrationsfähigkeit“ zu trainieren.
Was ist der größte Unterschied zwischen TOEIC- und IELTS-Listening?
TOEIC ist ein Test, bei dem man kurze Gespräche und Erklärungen per Multiple-Choice beantwortet, während IELTS ein Test ist, bei dem man ein breites Spektrum von Alltags- bis Wissenschaftssituationen hauptsächlich schriftlich beantwortet. Bei IELTS sind die Vielfalt der Akzente sowie die Genauigkeit beim Mitschreiben und Notieren entscheidend.
Welcher Test ist schwieriger?
Das ist individuell verschieden, aber generell empfinden viele Kandidaten IELTS als schwieriger. Der Grund dafür ist, dass die Aufnahme nur einmal abgespielt wird, vielfältige Akzente vorkommen und Rechtschreib- oder Pluralfehler sofort als falsch gewertet werden.
Warum haben auch Personen mit hoher TOEIC-Punktzahl Schwierigkeiten bei IELTS?
Bei TOEIC ist eine auf Multiple-Choice optimierte Vorbereitung wirksam, während IELTS den Prozess „Hören → Kernpunkte erfassen → genau aufschreiben“ erfordert – also ein völlig anderes Fähigkeitsset.
Kann man die Punktzahlen umrechnen? (TOEIC ⇄ IELTS)
Es gibt keine offizielle Umrechnung. Als Richtwert gibt es Fälle, in denen Kandidaten mit TOEIC L&R 800–900 Punkten eine IELTS-Bandbreite von 6,0–7,0 anstreben, aber eine direkte Entsprechung existiert nicht. Orientieren Sie sich am für Ihr Ziel (Studium/Auswanderung) erforderlichen IELTS-Zielband und rechnen Sie davon ausgehend zurück.
Wie viel Lernzeit ist ungefähr nötig?
Das hängt von Ihrem aktuellen Stand und Ihrem Ziel ab. Beispiel: Wer von IELTS 5,5 auf 6,5 kommen möchte, sollte mit 150–250 Stunden konzentrierter Übung, vor allem im Bereich Listening, planen (individuell unterschiedlich).
Was sollte man für die Akzentvorbereitung tun?
Beziehen Sie bewusst britisches, australisches, neuseeländisches und kanadisches Englisch mit ein. Üben Sie gezielt Ortsnamen, Eigennamen, Zahlen und das Buchstabieren (z. B. Postleitzahlen oder Telefonnummern) und kombinieren Sie Diktat mit Shadowing.
Wie übt man das Mitschreiben?
Lesen Sie die Fragen im Voraus und trainieren Sie, nur Eigennamen, Zahlen, Daten und Vergleichsausdrücke schnell in Symbolen festzuhalten. Schreiben Sie nicht den ganzen Satz auf. Bei Kartenaufgaben sollten Sie sich vorab Richtungswörter (north/south/east/west) und Landmarken-Vokabular einprägen.
Ist Rechtschreibübung notwendig?
Ja, unbedingt. Listen Sie häufig vorkommende Wörter (Studienfächer, Einrichtungen, Berufe, abgeleitete Adjektive, Pluralformen, Bindestrichwörter) auf und üben Sie täglich das Schreiben. Ziel ist nicht, so zu schreiben, wie es sich anhört, sondern die korrekte Rechtschreibung zu beherrschen.
Welche Lernmaterialien sollte man verwenden?
Für IELTS eignen sich vor allem die offiziellen Übungsbücher (Cambridge IELTS) als Grundlage, ergänzt durch die Wiederholung mit Transkripten. Wer hauptsächlich TOEIC gemacht hat, sollte zunächst ein Übungsbuch komplett durcharbeiten, um sich an das IELTS-Format (Lückentexte, Karten, Tabellenvervollständigung) zu gewöhnen.
Wie oft wird die Aufnahme abgespielt?
Bei TOEIC wird je nach Teil manchmal nur einmal abgespielt, aber durch das Multiple-Choice-Format kann man das teilweise ausgleichen. Bei IELTS wird die Aufnahme grundsätzlich nur einmal abgespielt, und ein verpasster Abschnitt lässt sich kaum wiederherstellen – deshalb sind Vorauslesen und Mitschreiben entscheidend.
Wie sollte man sich die Zeit am Prüfungstag einteilen?
Konzentrieren Sie sich vollständig auf das Vorauslesen der Fragen (prüfen Sie die Schlüsselwörter der nächsten Sektion). Namen, Adressen und Zahlen sofort notieren, samt Einheiten und Pluralformen. Denken Sie an die Übertragungszeit (beim Papierformat etwa 10 Minuten) und füllen Sie unbedingt alle Lücken aus.
Was tun, wenn die Hörfähigkeit stagniert?
Genaues Lesen des Skripts + Diktat, um die Ursache für Verständnisprobleme zu identifizieren. Kurze, häufige Exposition gegenüber schwachen Akzenten (z. B. australisches Englisch). Aktualisieren Sie Ihr Vokabelheft mit häufig vorkommenden Themenwörtern (Bildung, Forschung, Reservierung, Verkehr).
Reicht Selbststudium aus? Ist Coaching notwendig?
Selbststudium kann zum Ziel führen, aber wenn Sie kurzfristig 6,5–7,0 anstreben oder Ihre Genauigkeit beim Mitschreiben stagniert, erhöht ein gezieltes Feedback (Coaching oder Korrektur) für Ihre Schwachstellen die Effizienz.
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